Der Chor, der einen Hauch von Afrika mitbringt - Chorhistorie

Liedtexte, die die Herrlichkeit und Güte Gottes preisen! Melodien, die Gefühle ausdrücken, ansprechen und den Funken überspringen lassen! Rhythmen, die ins Blut übergehen und Starre in Bewegung verwandeln. Musik als Ausdruck eines lebendigen Glaubens, die mitreißt und zum Mitmachen in der Gemeinschaft Gottes aufruft.
Die Rede ist hier von der Faszination afrikanischer und internationaler Loblieder, von der sich inzwischen eine große Anzahl Sängerinnen und Sänger (aller Altersgruppen) in den Bann haben ziehen lassen und im NENO-Chor der Kirchgemeinde St. Johannis in Rödental zusammengefunden haben.



Dass der NENO-Chor in Rödental zustande kam, ist der Idee und dem Engagement von Pfarrer Bernd Grosser (jetzt Pfarrer in Ebern) und dem Gastpfarrer Green Mwakibete aus Tansania zu verdanken. Beide forderten im Oktober 1998 zum Mitsingen auf und riefen so den NENO-Chor ins Leben.
Green Mwakibete - der "Baba" (Vater) des Chores - wollte, dass einerseits mit afrikanischem und internationalem Liedgut ein Beitrag zur Völkerverständigung geleistet wird. Andererseits sollte vor allem die Verbundenheit und Partnerschaft zu seiner Heimat aufrecht erhalten werden.
Diese Intention führt der NENO-Chor auch nach der Rückkehr der Familie Mwakibete (im Juli 2002) in ihrem Sinne weiter.

Der NENO-Chor ist ein "multikommunaler" Chor. Seine Mitglieder kommen nicht nur aus unserer Kirchgemeinde, sondern auch aus der näheren und weiteren Umgebung: Coburg, Cortendorf, Bertelsdorf, Neuses, Lautertal, Dörfles-Esbach, Meeder und sogar Hildburghausen (unser Trommler und dessen Ehefrau).
Der Name des Chores "NENO" stammt aus dem Kisuaheli -der Landessprache von Tansania. Neno bedeutet "Wort" und leitet sich ab von "Neno lake mungu", das Wort Gottes. Es soll das ausdrücken, was mir mit unserem Singen weitertragen möchten.
Bisherige Chorleiter:
Dr. Jürgen Hennicke, Edeltraut Freigang, Markus Christ